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Medizinischer Notfall: Ist ein Arzt an Bord?

Notfallkoffer Dockit

Wenn diese Frage aus dem Bordlautsprecher ertönt, wissen alle, einem Passagier geht es schlecht. Das passiert immer häufiger, so der Airline-Verband IATA. Branchenexperten schätzen die Zahl der Notfälle in der Luft auf rund 350 pro Tag mit steigender Tendenz. Angesichts von täglich mehr als zehn Millionen Passagieren relativiert sich diese Zahl allerdings. Zudem sind die allermeisten Zwischenfälle harmlos.

Ein Arzt an Bord kann in Notsituationen die Crew unterstützen, doch auf diesen Zufall dürfen sich Fluggesellschaften nicht verlassen. Die Crews kommen auch ohne Mediziner klar und wissen, wie sie gesundheitlich angeschlagenen Passagieren helfen. Sie sind für solche Situationen geschult, haben eine umfangreiche Notfallausrüstung an Bord und lassen sich von Notärzten am Boden beraten.
Lufthansa spricht bei rund 1.700 Flügen pro Tag von 10 bis 15 medizinischen Zwischenfällen in der Luft. „Meistens handelt es sich dabei um kleinere medizinische Ereignisse wie Nasenbluten oder Kopfschmerzen, die mit den Erste-Hilfe-Sets an Bord gut behandelt werden können“, so eine Lufthansa-Sprecherin. „Die überwiegende Zahl der medizinischen Notfälle wird durch Herz-Kreislauf-Beschwerden verursacht.“ Es folgen neurologische Störungen und Magen-Darm-Probleme.

Zur Behandlung an Bord haben die Crews eine umfangreiche Ausrüstung zur Verfügung. Bei Lufthansa besteht sie aus mehreren Erste-Hilfe-Koffern, einem Defibrillator und einem Notarztkoffer. Letzterer enthält Hilfsmittel für Intubation, Infusion, Blasenkatheter, Absaugung, Beatmung und Diagnostik sowie Ampullen-Set (z.B. Adrenalin) und verschiedene Medikamente.

Das Kabinenpersonal der Airlines ist in Erster Hilfe für an Bord zu erwartende Notfälle bis hin zur Reanimation und Anwendung des Defibrillators ausgebildet. Lufthansa bindet zusätzlich mit ihrem Programm „Arzt an Bord“ Mediziner unter den Passagieren aktiv ein. 11.000 Ärzte haben sich dafür angemeldet. Die Crews wissen damit sofort, ob sich ein Mediziner an Bord befindet und was seine Fachrichtung ist. Sie können den Arzt bei Bedarf gezielt ansprechen und um Hilfe bitten.

Unterstützung erhalten Kabinenpersonal und Piloten der Fluggesellschaft auch vom Boden. Rund um die Uhr stehen Notfallmediziner von Dienstleistern wie International SOS bereit, um die Crews zu unterstützen. Nicht nur bei Diagnose und Behandlung, sondern zum Beispiel auch bei der Frage, ob eine ungeplante Zwischenlandung sinnvoll erscheint und wenn ja, wo am Boden entsprechende Hilfe geleistet werden kann. Das kommt allerdings extrem selten vor: einmal bei einer Million Passagieren.